| Genre | punk, hungarian, ambient, experimental, hardcore punk |
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Mit „Guess You got it“ liefert die nach Irland ausgewanderte Österreicherin Pina Kollars nach „Quick Look“ 2002 das für Künstler oftmals schwierige zweite Album ab. Der Folk-Rock vom Debüt ist der Popmusik gewichen. Die Produktion ist gegenüber dem Debüt deutlich professioneller, was jedoch auch zur Folge hat, dass Ecken und Kanten die Quick Look interessant gemacht haben, abgeschliffen wurden und alles etwas zu glatt abläuft. Wieder voll überzeugen kann Pina mit ihrer Stimme, die an die Folksängerin Melanie erinnernd, eine Eigenständigkeit sichert, die all den Popsternchen abgeht. Ebenfalls auf der Habenseite zu finden sind einige interessante Vokal- und Klangarrangements, insbesondere bei „Butterfly“, der auch der herausragende Song ist, davon hätte ich mir mehr gewünscht. Womit wir beim Makel der CD wären, den Kompositionen. Gänsehautlieder wie „Josephine“ oder „Bring me a Biscuit“ von „Quick Look“ sucht man auf dem aktuellen Album leider vergeblich. Als Fazit bleibt ein vielleicht etwas zu nett geratenes Songwriterin-Pop-Album, dass sicher einer Menge Leuten gefallen wird. Vielleicht gelangt sie ja damit zu Radio-Airplay und dass ist Pina jedenfalls zu wünschen, weil über dem Formatradio-Brei ist sie noch immer weit zu stellen. (Georg Gelbmann)
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Mit „Guess You got it“ liefert die nach Irland ausgewanderte Österreicherin Pina Kollars nach „Quick Look“ 2002 das für Künstler oftmals schwierige zweite Album ab. Der Folk-Rock vom Debüt ist der Popmusik gewichen. Die Produktion ist gegenüber dem Debüt deutlich professioneller, was jedoch auch zur Folge hat, dass Ecken und Kanten die Quick Look interessant gemacht haben, abgeschliffen wurden und alles etwas zu glatt abläuft. Wieder voll überzeugen kann Pina mit ihrer Stimme, die an die Folksängerin Melanie erinnernd, eine Eigenständigkeit sichert, die all den Popsternchen abgeht. Ebenfalls auf der Habenseite zu finden sind einige interessante Vokal- und Klangarrangements, insbesondere bei „Butterfly“, der auch der herausragende Song ist, davon hätte ich mir mehr gewünscht. Womit wir beim Makel der CD wären, den Kompositionen. Gänsehautlieder wie „Josephine“ oder „Bring me a Biscuit“ von „Quick Look“ sucht man auf dem aktuellen Album leider vergeblich. Als Fazit bleibt ein vielleicht etwas zu nett geratenes Songwriterin-Pop-Album, dass sicher einer Menge Leuten gefallen wird. Vielleicht gelangt sie ja damit zu Radio-Airplay und dass ist Pina jedenfalls zu wünschen, weil über dem Formatradio-Brei ist sie noch immer weit zu stellen. (Georg Gelbmann)
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