So finster soll der nächste Star Trek-Film werden: 2 knallharte Action-Thriller sind Vorbild

Das Star Trek-Franchise ist jetzt sage und schreibe 60 Jahre alt. Und während das Ende der letzten beiden Serien bereits besiegelt ist und sich kein Nachschub in Entwicklung befindet, gab es neulich zumindest eine erfreuliche Nachricht: Der geplante Star Trek-Film ist immer noch in Arbeit und soll wohl sehr überraschend sein.
Wie überraschend der Film werden könnte, macht jetzt ein weiteres Update der Drehbuchautoren Jonathan Goldstein und John Francis Daley (Dungeons & Dragons: Ehre unter Dieben) deutlich.
Geplanter Star Trek-Film hat 2 Denzel Washington-Thriller zum Vorbild
Wie die beiden Autoren gegenüber Inverse enthüllten (via Star Trek Movie ), soll ihr brandneuer Ansatz für den Film sehr düster sein und hat sich für die Prämisse zwei knallharte Action-Thriller mit Denzel Washington als Vorlage genommen:
- Crimson Tide - In tiefster Gefahr (1995)
- Training Day (2001)
Was beide Filme gemeinsam haben: Es geht jeweils um einen erfahrenen Vorgesetzten und einen jüngeren Kollegen/Rangniedrigeren, wobei einer sich mehr an Regeln hält und schließlich Korruption ins Spiel kommt.
Daley erklärt, wie das im Star Trek-Kontext funktionieren soll:
Ich würde sagen, es ist im Grunde eine Art Blick auf die Institution der Sternenflotte und jede Institution als Ganzes, die seit langer Zeit besteht, und was das bewirkt. Ich denke, die Darstellung der Sternenflotte und der Menschen, die darin arbeiten, waren schon immer im Allgemeinen idealisierte Versionen dessen, was die Zukunft sein könnte.
Und obwohl dieses [Drehbuch] keine zynische oder nihilistische Sichtweise darauf ist, denke ich, dass es doch anerkennt, dass es in jeder Institution einige faule Äpfel gibt, die eine starke Stimme haben und wirklich einen Einfluss auf diese Institution und alles, wofür sie steht, nehmen können.
Das dürfte eingefleischten Trekkies furchtbar bekannt vorkommen. Denken wir nur an Star Trek IX - Der Aufstand oder Star Trek Into Darkness, wo bereits jeweils ein abtrünniger Admiral als Bösewicht herhielt. Auch handelte der bisher letzte Film des Franchise, der von allen Seiten verrissene Streaming-Streifen Star Trek: Section 31, von den finsteren Seiten der Sci-Fi-Institution, die sich mit dem neuen Film wohl noch weiter von der ursprünglichen Utopie aus Raumschiff Enterprise verabschiedet.
- Mehr: Die überraschensten Gaststars aus 60 Jahren Star Trek
Der nächste Star Trek-Film soll nicht nur für Trekkies sein
Das größte interne Vorbild dürfte allerdings die von J.J. Abrams gestartete Star Trek-Trilogie aus der alternativen Kelvin-Zeitlinie sein. Die sollte ab 2009 vor allem ein großes Blockbuster-Publikum anlocken, was dank des Reboot-Ansatzes auch besser funktionierte als zuvor mit den späteren Teilen der Originalfilmreihe.
Goldstein gibt zu:
Wir wollen uns nicht nur auf die Fangemeinde verlassen. Wir wollen nicht einfach hoffen, dass genug Fans der Originalserie oder Das nächste Jahrhundert oder wie auch immer auftauchen werden. Wir wollen einen großen Film machen, der in der Welt existiert, die die Leute kennen — die einige Leute kennen — und die andere entdecken werden. Und dann, mit etwas Glück, starten wir ein neues Franchise.
Hier ein Trailer zu Star Trek von 2009:
An Ambition mangelt es den neuen Star Trek-Autoren also nicht. Nun muss Paramount sich nur noch fest dazu entschließen, ihren actionreichen Thriller-Ansatz auch tatsächlich drehen zu lassen. Warum das in der aktuellen Krise eine größere Hürde ist, als man meinen könnte, erklären wir euch in der passenden Streamgestöber-Folge:
Podcast: Die Star Trek-Zukunft ist so ungewiss wie seit 20 Jahren nicht mehr
Was ist mit Star Trek los? Aktuell herrscht Ungewissheit über die Zukunft des legendären Sci-Fi-Universums. Im Podcast erklären wir die Gründe für die Krise.
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