Lizzie Borden auf Platz 1 bei Netflix: So erfolgreich ist sie im Vergleich zu anderen Monster-Staffeln

Serienkiller liegen im Trend. Das werden sich jedenfalls Ryan Murphy und Ian Brennan bei der Konzeption ihrer Monster-Serie gedacht haben, die mittlerweile mit ihrer 4. Staffel Monster: Die Geschichte von Lizzie Borden auf Netflix läuft. Die Fans sind so gespalten wie nie über die Mörder-Fantasie, aber den ersten Platz der Seriencharts hat auch die neue Staffel erklommen (Stand: 24. September).
Kann sie ihre erfolgreichen Vorgänger wie Monster: Die Geschichte von Jeffrey Dahmer und Monster: Die Geschichte von Lyle und Erik Menendez schlagen?
So schneidet Monster Staffel 4 in der ersten Netflix-Woche ab
Bisher sind vier Monster-Staffeln erschienen, die sich stets um berühmte amerikanische Mörder:innen gedreht haben:
- Monster: Die Geschichte von Jeffrey Dahmer (2022)
- Monster: Die Geschichte von Lyle und Erik Menendez (2024)
- Monster: Die Geschichte von Ed Gein (2025)
- Monster: Die Geschichte von Lizzie Borden (2026)
What's On Netflix hat sich nun die Arbeit gemacht und die View-Zahlen der jeweiligen Startwochen der Staffeln verglichen. Das Ergebnis sieht eindeutig aus:
- Monster Staffel 1 (Dahmer): 22 Millionen Views
- Monster Staffel 2 (Menendez): 12,3 Millionen Views
- Monster Staffel 3 (Gein): 12,2 Millionen Views
- Monster Staffel 4 (Borden): 12,1 Millionen Views
Anhand dieser Zahlen lassen sich folgende Rückschlüsse ziehen: Erstens gehen die Aufrufzahlen der Serie Staffel für Staffel in der Tendenz nach unten. Zweitens spielt Staffel 1 im Vergleich mit ihren Nachfolgern in einer eigenen Liga.
Allerdings gibt es eine Einschränkung. So startete Dahmer an einem Mittwoch, Menendez und Borden an einem Donnerstag, Ed Gein an einem Freitag – Staffel 1 hatte also mitunter deutlich mehr Zeit, um in der ersten Woche Zuschauer:innen zu gewinnen.
Wie erfolgreich ist die Monster-Serie im Vergleich zu anderen Netflix-Hits?
Im Übrigen stellt sich für Monster-Fans die Frage nach der Zukunft der Serie: Kommt Staffel 5? Die Antwort ist maßgeblich vom Erfolg der aktuellen Staffel abhängig. Durch einen Blick auf andere Netflix-Serienerfolge lässt sich darüber hinaus der Rahmen erkennen, in dem die Monster-Staffel funktionieren muss.
Denn tatsächlich gehört Monster – trotz des Hypes, den Dahmer 2022 verursachte – nicht zur ersten Riege der Netflix-Serien. Die ersten beiden Wednesday-Staffeln punkteten laut Variety in ihren Startwochen mit 50 Millionen Views, Bridgerton Staffel 4 erhielt einem anderen Variety -Artikel zufolge noch 37,5 Millionen.
Was das für die Zukunft der Monster-Serie bedeutet, ist noch nicht konkret abzusehen. im direkten Vergleich lässt die Startwoche von Staffel 4 jedenfalls keinen massiven Flop erahnen, ist aber weit von den einstigen Höhen der Serie entfernt.
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